Neuer Bugatti Tourbillon - V16-Hybrid & Preis enthüllt!

Ein neuer Bugatti in schimmerndem Blau steht auf dunklem Untergrund. Sein Design ist aerodynamisch und luxuriös.

Geschrieben von

Henrik Löffler

Veröffentlicht am

26. Apr. 2026

Inhaltsverzeichnis

Der neueste Bugatti ist kein Auto für nüchterne Vernunft, sondern ein klares Signal, wohin sich die Marke bewegt: weg von der reinen W16-Ära, hin zu einem Hybrid-Hypersportwagen mit extremer Leistung und ebenso viel handwerklicher Inszenierung. Wer den aktuellen Bugatti verstehen will, braucht deshalb nicht nur Zahlen, sondern auch den Kontext: Was ist wirklich das neueste Serienmodell, wie unterscheidet es sich von Sondermodellen und was kostet dieser Schritt in der Praxis? Genau darum geht es hier.

Die wichtigsten Fakten zum Tourbillon auf einen Blick

  • Der Tourbillon ist aktuell das Serienmodell von Bugatti; der Brouillard ist dagegen ein One-off aus dem Programme Solitaire.
  • Der Antrieb kombiniert einen 8,3-Liter-V16 mit drei Elektromotoren und kommt auf 1.800 PS.
  • Bugatti nennt 0-100 km/h in 2,0 Sekunden, 0-200 km/h unter 5 Sekunden, 0-300 km/h unter 10 Sekunden und 0-400 km/h unter 25 Sekunden.
  • Geplant sind 250 Exemplare, die Auslieferung soll 2026 beginnen.
  • Der offizielle Startpreis liegt bei 3,8 Millionen Euro netto; in Deutschland entspricht das rechnerisch rund 4,52 Millionen Euro brutto vor Optionen.

Welcher Bugatti aktuell der neueste ist

Für die meisten Leser ist die Antwort klar: Der Tourbillon ist der neue Bugatti, also das aktuelle Serienmodell und der direkte Nachfolger des Chiron. Gleichzeitig taucht in der Berichterstattung auch der Brouillard auf, doch das ist ein Einzelstück aus dem Programme Solitaire und damit kein Auto, das die Modellpalette im klassischen Sinn erneuert.

Modell Status Einordnung
Tourbillon Aktuelles Serienmodell 250 Exemplare, Auslieferung ab 2026, neue technische Ära
Brouillard One-off Extrem individuelles Einzelstück, wichtig für die Coachbuilding-Strategie
W16 Mistral Auslaufmodell der alten Ära Letzter offener W16-Bugatti, mehr Abschied als Neubeginn
Chiron Vorgänger Die Referenz, an der sich der Tourbillon messen lassen muss

Für jemanden, der gezielt nach dem aktuellsten Bugatti sucht, ist also nicht das seltenste Einzelstück entscheidend, sondern der Tourbillon. Genau dort wird es technisch spannend, weil Bugatti nicht nur ein paar Daten nach oben geschraubt hat, sondern die gesamte Idee des Autos neu sortiert hat.

Was den Tourbillon technisch von Chiron und Mistral trennt

Technisch ist der Tourbillon ein echter Bruch mit der Vergangenheit. Bugatti setzt auf einen neu entwickelten 8,3-Liter-V16 ohne Turboaufladung, kombiniert mit drei Elektromotoren. Zusammen ergibt das 1.800 PS, davon 1.000 PS aus dem Verbrenner und 800 PS aus dem Elektroanteil. Das ist nicht nur mehr Leistung, sondern eine andere Art von Leistung: spontaner, direkter und zugleich emotionaler.

  • 0-100 km/h in 2,0 Sekunden zeigt, wie brutal die Traktion ausfällt.
  • 0-200 km/h unter 5 Sekunden ist die Zone, in der viele Supersportwagen gerade erst wach werden.
  • 0-300 km/h unter 10 Sekunden macht klar, dass hier kein Marketing-Feuerwerk, sondern ernsthafte Ingenieursarbeit dahintersteht.
  • 0-400 km/h unter 25 Sekunden ordnet das Auto in eine Liga ein, die praktisch nur noch aus Bugatti und wenigen Ausnahmen besteht.
  • Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 400 km/h, ohne dass der Heckflügel für den Top-Speed ausgefahren werden muss.

Aus meiner Sicht ist genau das der Unterschied zwischen bloß spektakulär und wirklich überzeugend: Der Tourbillon wirkt nicht wie ein elektrifiziertes Add-on, sondern wie ein von Grund auf neu gedachter Hypersportwagen. Die neue Plattform, die veränderte Gewichtsverteilung und die saubere Integration der Hybridtechnik machen den Wagen glaubwürdiger als viele Konkurrenzprojekte. Wie Bugatti diese Haltung im Innenraum fortsetzt, zeigt das Cockpit besonders deutlich.

Skizzen und fertiges Interieur eines neuen Bugatti. Luxuriöses Design mit blauen Akzenten und dem charakteristischen Bugatti-Logo.

Wie das Design Luxus und Funktion verbindet

Außen bleibt der Tourbillon sofort als Bugatti erkennbar: Hufeisen-Kühlergrill, zentrale Bugatti-Linie, Zweifarben-Charakter und eine Formensprache, die mehr nach präzisem Werkzeug als nach Dekoration aussieht. Innen wird dieselbe Idee fortgesetzt, nur feiner. Der Name Tourbillon stammt aus der Uhrmacherei, und genau so wirkt der Wagen auch: nicht digital überladen, sondern mechanisch bewusst inszeniert.

Das analoge Instrumentencluster wurde zusammen mit Schweizer Uhrmachern entwickelt und besteht aus mehr als 650 Einzelteilen. Dazu kommt die Mittelkonsole aus Kristallglas und Aluminium, deren Mechanik sichtbar bleibt, statt hinter Plastik oder Touchflächen zu verschwinden. Selbst der Startvorgang ist als physisches Ritual gestaltet. Ich halte das für eine der klügsten Entscheidungen des Projekts, weil es dem Auto nicht nur Luxus, sondern auch Dauerhaftigkeit gibt.

  • Analoge Anzeigen statt dominanter Touchfläche.
  • Kristallglas und Aluminium als sichtbare Technik, nicht als Verkleidung.
  • Von Hand gefertigtes Instrumententräger-Konzept mit hoher Langzeitwirkung.
  • Mehr Haptik, weniger Bildschirm-Drama.

Genau diese Mischung macht den Tourbillon nicht nur schnell, sondern auch markentypisch. Und damit landet man zwangsläufig bei der Frage, was so ein Auto in Deutschland realistisch kostet und für wen es überhaupt gedacht ist.

Was Preis und Verfügbarkeit in Deutschland bedeuten

Bugatti nennt für den Tourbillon einen Einstiegspreis von 3,8 Millionen Euro netto. Für den deutschen Markt entspricht das rechnerisch rund 4,52 Millionen Euro brutto, bevor Optionen, Individualisierung und Nebenkosten dazukommen. Bei 250 geplanten Exemplaren und Auslieferungen ab 2026 ist das kein klassischer Kaufprozess, sondern eher eine sehr selektive Zuteilung.

Punkt Wert Was das praktisch heißt
Startpreis 3,8 Mio. Euro netto Mit deutscher Mehrwertsteuer deutlich über 4,5 Mio. Euro brutto
Stückzahl 250 Fahrzeuge Extreme Knappheit und hohe Exklusivität
Auslieferung Ab 2026 Der Wagen ist real, aber nicht einfach verfügbar
Fertigung Molsheim Handarbeit statt Großserie

Ich würde den Tourbillon deshalb nicht als Preisfrage lesen, sondern als Lifestyle- und Sammlerentscheidung. Wer so ein Auto ernsthaft in Betracht zieht, denkt auch an Garage, Versicherung, Servicezugang, Bewegungsprofil und Wertstabilität. Gerade in Deutschland ist das relevant, weil solche Fahrzeuge selten nur gefahren, sondern oft auch präsentiert, gepflegt und gesammelt werden.

Damit ist der Blick auf die Kaufseite zwar wichtig, aber noch nicht vollständig. Entscheidender ist, was dieser Bugatti für die Marke und den Markt signalisiert.

Warum dieses Modell mehr als nur ein Nachfolger ist

Der Tourbillon beendet nicht einfach eine Ära, er setzt eine neue Tonlage. Bugatti verabschiedet sich vom W16 als Alleinmerkmal und verbindet stattdessen mechanische Emotion, Hybridtechnik und eine fast schon museale Innenraum-Philosophie. Das wirkt aus meiner Sicht nicht wie ein Kompromiss, sondern wie eine bewusst gesetzte Antwort auf die Frage, wie ein Hypercar im Jahr 2026 relevant bleibt.

Für Sammler ist dabei noch ein zweiter Punkt wichtig: Der Tourbillon ist das Serienauto, das die neue Richtung definiert. Das Brouillard mag als One-off noch exklusiver sein, aber der Tourbillon ist das Modell, an dem sich Bugattis nächste Jahre messen lassen müssen. Genau deshalb dürfte er für viele Enthusiasten am Ende wichtiger sein als nur ein weiterer Rekordwert auf dem Papier.

Wenn ich das Ganze auf einen Satz reduziere, dann so: Der neue Bugatti ist nicht nur schneller und teurer, sondern vor allem klüger positioniert als vieles, was im Hypercar-Segment zuletzt gezeigt wurde. Wer die Marke verstehen will, schaut deshalb zuerst auf den Tourbillon und erst danach auf die Einzelstücke drum herum.

Häufig gestellte Fragen

Der Bugatti Tourbillon ist das neueste Serienmodell von Bugatti und der Nachfolger des Chiron. Er ist ein Hybrid-Hypersportwagen mit einem 8,3-Liter-V16-Motor und drei Elektromotoren, die zusammen 1.800 PS leisten.

Der offizielle Startpreis des Bugatti Tourbillon beträgt 3,8 Millionen Euro netto. In Deutschland entspricht dies rechnerisch rund 4,52 Millionen Euro brutto, exklusive Optionen und Individualisierungen.

Die Auslieferungen des Bugatti Tourbillon sollen voraussichtlich ab dem Jahr 2026 beginnen. Es sind insgesamt 250 Exemplare geplant, die in Molsheim handgefertigt werden.

Der Tourbillon ist das neue Serienmodell von Bugatti. Der Brouillard hingegen ist ein Einzelstück (One-off) aus dem "Programme Solitaire" und repräsentiert nicht die reguläre Modellpalette.

Der Tourbillon kombiniert einen V16-Saugmotor mit drei Elektromotoren für 1.800 PS. Er beschleunigt in 2,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 400 km/h in unter 25 Sekunden. Das Interieur besticht durch analoge Instrumente und sichtbare Mechanik.

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Henrik Löffler

Henrik Löffler

Nazywam się Henrik Löffler und od 10 lat zajmuję się tematyką luksusowych samochodów. Meine Leidenschaft für Autos begann schon in meiner Kindheit, als ich die ersten Modelle in Zeitschriften bewunderte und von der Technik und dem Design fasziniert war. Im Laufe der Jahre habe ich nicht nur viele verschiedene Modelle getestet, sondern auch viel über deren Pflege und die damit verbundene Lebensweise gelernt. In meinen Artikeln möchte ich den Lesern helfen, die Feinheiten der Luxusautomobilwelt besser zu verstehen, sei es durch detaillierte Tests, Tipps zur Fahrzeugpflege oder Einblicke in den Lifestyle, der mit diesen Autos einhergeht. Besonders wichtig ist mir, dass meine Leser nicht nur die technischen Aspekte kennenlernen, sondern auch die Freude und das Gefühl, das ein Luxusauto vermitteln kann. Ich schaue mir gerne die neuesten Trends an und vergleiche verschiedene Modelle, um meinen Lesern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

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